Allgemeine Geschäftsbedingungen
Elite Skill Challenges, challenges.elite-shooting.de
Stand 23. Juni 2026
AGB als PDF herunterladen§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner, Verhältnis zu anderen Angeboten
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für Buchungen kostenpflichtiger Challenges über die Plattform „Elite Skill Challenges" unter challenges.elite-shooting.de zwischen der Elite Shooting GmbH, Zum Sportplatz 2a, 24613 Aukrug (nachfolgend „Betreiber") und dem Teilnehmer (nachfolgend „Teilnehmer").
(2) Elite Skill Challenges ist ein Angebot der Elite Shooting GmbH. Vertragspartner für sämtliche Challenge-Buchungen ist ausschließlich die Elite Shooting GmbH.
(3) Die Elite Shooting GmbH betreibt daneben weitere, rechtlich getrennte Angebote, insbesondere die Hauptseite elite-shooting.de (Kurse, Events und Online-Shop). Für diese Angebote gelten jeweils eigene Allgemeine Geschäftsbedingungen. Vor Abgabe einer Buchung werden die für das jeweilige Angebot geltenden AGB verlinkt und zur Kenntnisnahme bereitgestellt. Die vorliegenden AGB gelten ausschließlich für Challenge-Buchungen.
(4) Diese AGB werden dem Teilnehmer vor Abgabe seiner Buchung zumutbar wahrnehmbar zugänglich gemacht und in den Vertrag einbezogen. Der Teilnehmer kann sie abrufen, speichern und ausdrucken.
(5) Das Angebot richtet sich an Verbraucher im Sinne von § 13 BGB. Buchen ausnahmsweise Unternehmer im Sinne von § 14 BGB (etwa Unternehmen für ihre Beschäftigten), gelten diese AGB sinngemäß; das Widerrufsrecht nach § 9 steht ausschließlich Verbrauchern zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Gegenstand des Vertrags ist die für zwölf Monate eingeräumte Teilnahme an der gebuchten Challenge. Der Betreiber stellt dem Teilnehmer die Challenge-Regeln und die technische Möglichkeit zur Einreichung des erforderlichen Nachweises zur Verfügung, prüft fristgerecht eingereichte Nachweise anhand der veröffentlichten Bewertungskriterien und stellt bei erfolgreicher Prüfung die in der jeweiligen Challenge-Beschreibung angegebene Belohnung aus bzw. versendet diese.
(2) Art und Umfang der Belohnung, die zugelassenen Nachweise, die Anzahl zulässiger Einreichungen und besondere Teilnahmevoraussetzungen ergeben sich aus der jeweiligen Challenge-Beschreibung.
(3) Die sportliche Durchführung selbst ist nicht Gegenstand der vom Betreiber erbrachten Leistung und wird durch den Betreiber weder organisiert noch beaufsichtigt.
(4) Die Belohnung ist eine erfolgsabhängige Vertragsleistung. Je nach Challenge ist sie körperlich (z. B. Medaille, Patch) oder wird als digital ausgestelltes Zertifikat bereitgestellt. Die Ausstellung des digitalen Zertifikats ist Ergebnis der Prüf- und Ausstellungsdienstleistung und wird nicht als Bereitstellung digitaler Inhalte im Sinne von § 356 Abs. 6 BGB behandelt. Für körperliche Belohnungen gelten die zwingenden gesetzlichen Gewährleistungsrechte; diese werden durch die Einordnung der Challenge als Dienstleistung nicht ausgeschlossen.
§ 3 Vertragsschluss, Registrierung
(1) Die Registrierung auf der Plattform ist kostenlos. Mit der Registrierung kommt noch kein Buchungsvertrag über eine Challenge zustande.
(2) Die Darstellung der Challenges stellt kein bindendes Angebot des Betreibers dar, sondern eine Aufforderung an den Teilnehmer, eine Challenge verbindlich zu buchen.
(3) Mit Anklicken der Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen ({Betrag} €)" gibt der Teilnehmer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Challenge-Buchungsvertrags ab. Unmittelbar vor der Schaltfläche werden die wesentlichen Bestellinformationen (gewählte Challenge, Gesamtpreis und gegebenenfalls Versandkosten) klar und übersichtlich angezeigt.
(4) Der Vertrag kommt mit Zugang der Buchungsbestätigung per E-Mail zustande. Die Freischaltung der Challenge im Nutzerkonto und die Zahlungsabwicklung sind technische Folge des Vertragsschlusses.
(5) Der Teilnehmer erhält die Buchungsbestätigung sowie diese AGB und die Teilnahmebedingungen in Textform per E-Mail und kann diese Unterlagen abspeichern.
§ 4 Teilnahmefrist
(1) Die Teilnahmeberechtigung endet zwölf Monate nach Zugang der Buchungsbestätigung. Ein Nachweis muss spätestens bis zum Ablauf dieses Tages vollständig über die Plattform eingereicht worden sein.
(2) Der Teilnehmer kann vor Ablauf der Teilnahmefrist einmalig eine Verlängerung um drei Monate beantragen. Der Antrag bedarf keiner Begründung.
(3) Kann der Teilnehmer die Challenge aus einem vom Betreiber zu vertretenden Grund nicht nutzen oder den Nachweis nicht einreichen, verlängert sich die Teilnahmefrist um die Dauer der Beeinträchtigung.
(4) Nach Ablauf der Teilnahmefrist besteht kein Anspruch mehr auf Einreichung eines neuen Nachweises. Bereits fristgerecht eingereichte Nachweise werden auch nach Fristablauf bearbeitet. Gesetzliche Ansprüche des Teilnehmers bleiben unberührt.
§ 5 Nachweisprüfung, Fair-Play-Erklärung
(1) Der Betreiber prüft den Nachweis anhand der bei Vertragsschluss veröffentlichten Challenge-Regeln. Die Prüfung erfolgt innerhalb von fünf Werktagen nach vollständigem Eingang des Nachweises.
(2) Bei einer Ablehnung erhält der Teilnehmer eine nachvollziehbare Begründung. Innerhalb der laufenden Teilnahmefrist kann er einen neuen oder ergänzten Nachweis einreichen. Eine erste Ablehnung stellt keine vollständige Vertragserfüllung dar, solange eine erneute Einreichung möglich ist.
(3) Der Teilnehmer kann innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Ablehnung eine einmalige Überprüfung durch eine andere prüfende Person verlangen.
(4) Beim Hochladen bestätigt der Teilnehmer durch eine gesonderte Checkbox, dass der eingereichte Nachweis echt, unverändert und von ihm selbst persönlich erbracht wurde („Fair-Play-Erklärung").
(5) Bei vorsätzlich falschen oder manipulierten Nachweisen darf der Betreiber die Anerkennung aberkennen und den Ranglisteneintrag entfernen. Weitergehende gesetzliche Ansprüche, insbesondere auf Schadensersatz oder auf Herausgabe einer ohne Rechtsgrund erlangten Belohnung, bleiben unberührt.
§ 6 Öffentliche Rangliste, Rechte an hochgeladenen Inhalten
(1) Bei der Registrierung kann der Teilnehmer wählen, ob er in der öffentlich einsehbaren Rangliste mit echtem Namen, mit einem Pseudonym oder gar nicht angezeigt wird („Nicht anzeigen"). Ohne aktive Auswahl gilt automatisch „Nicht anzeigen".
(2) Die Anzeige in der Rangliste setzt eine gesonderte, freiwillige Einwilligung voraus; die Auswahl zwischen echtem Namen und Pseudonym erfolgt im Rahmen dieser Einwilligung. Eine Nutzung des Namens oder Pseudonyms zu Werbe- oder Social-Media-Zwecken bedarf einer hiervon getrennten, ebenfalls gesonderten Einwilligung. Beide Einwilligungen sind unabhängig von der Zustimmung zu diesen AGB und beeinträchtigen Registrierung oder Buchung nicht.
(3) Die Einwilligungen nach Absatz 2 können jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Im Falle des Widerrufs wird der Teilnehmer automatisch auf „Nicht anzeigen" gesetzt.
(4) An den zum Nachweis hochgeladenen Foto- und Videoinhalten räumt der Teilnehmer dem Betreiber ein einfaches, auf den Zweck der Nachweisprüfung und -dokumentation beschränktes Nutzungsrecht ein. Eine darüber hinausgehende Nutzung erfolgt nur auf Grundlage der gesonderten Einwilligung nach Absatz 2.
(5) Der Teilnehmer soll nicht erforderliche Personen, Kennzeichen oder sonstige personenbezogene Informationen vor dem Hochladen unkenntlich machen. Er sichert zu, an den hochgeladenen Inhalten die erforderlichen Rechte zu besitzen und keine Rechte Dritter zu verletzen; sind weitere Personen erkennbar, sichert er deren Einwilligung in die zweckgebundene Verarbeitung zu (Recht am eigenen Bild).
(6) Minderjährige Teilnehmer werden in der öffentlichen Rangliste standardmäßig nicht angezeigt. Eine Anzeige erfolgt nur mit ausdrücklicher zusätzlicher Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.
§ 7 Preise, Zahlung, Rechnungsstellung
(1) Alle Preise sind Gesamtpreise in Euro und enthalten die jeweils anwendbare gesetzliche Umsatzsteuer. Etwaige Versandkosten werden gesondert ausgewiesen (§ 8).
(2) Die Zahlung erfolgt über die im Checkout angebotenen Zahlungsmethoden (PayPal; Kreditkarte/Sofortüberweisung über Revolut). Für das hiervon zu unterscheidende Verhältnis zwischen dem Teilnehmer und dem jeweiligen Zahlungsdienstleister gelten dessen eigene Bedingungen; diese werden nicht Bestandteil des Challenge-Vertrags.
(3) Der Preis ist sofort mit Vertragsschluss fällig.
(4) Nach erfolgreichem Zahlungseingang erstellt der Betreiber eine ordnungsgemäße Rechnung und übermittelt sie elektronisch an die vom Teilnehmer angegebene E-Mail-Adresse.
§ 8 Lieferung der Belohnung
(1) Körperliche Belohnungen versendet der Betreiber spätestens innerhalb von 30 Kalendertagen nach erfolgreicher Genehmigung des Nachweises, sofern in der jeweiligen Challenge-Beschreibung keine kürzere Lieferfrist angegeben ist. Digital ausgestellte Zertifikate werden dem Teilnehmer nach erfolgreicher Genehmigung elektronisch im Nutzerkonto bereitgestellt; ein Versand findet insoweit nicht statt.
(2) Die Versandkosten für körperliche Belohnungen sind bei Lieferungen innerhalb Deutschlands im Challenge-Preis enthalten.
(3) Gibt der Teilnehmer eine unzustellbare oder fehlerhafte Lieferadresse an und kommt die Belohnung deshalb zurück, informiert der Betreiber den Teilnehmer. Ein erneuter Versand erfolgt nach Klärung der korrekten Adresse; durch den Teilnehmer verursachte Mehrkosten eines erneuten Versands kann der Betreiber dem Teilnehmer in Rechnung stellen.
(4) Die gesetzlichen Rechte des Teilnehmers bei Verlust, Beschädigung oder Mangel der Belohnung bleiben unberührt.
(5) Die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der Verschlechterung der versandten Sache geht erst mit Übergabe an den Teilnehmer über (§ 475 Abs. 2 BGB).
(6) Die Lieferung erfolgt derzeit ausschließlich innerhalb Deutschlands. Eine Erweiterung auf Österreich und die Schweiz ist vorbereitet, aber noch nicht aktiv. Bei künftiger Freischaltung werden länderspezifische Versandkostenaufschläge als gesonderte Position auf der Rechnung ausgewiesen; für Lieferungen in die Schweiz wird der Teilnehmer vor Vertragsschluss durch eine gesonderte Pflicht-Checkbox darauf hingewiesen, dass zusätzliche, im Preis nicht enthaltene Einfuhrabgaben durch den Schweizer Zoll anfallen können.
§ 9 Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Die Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
(2) Verlangt der Teilnehmer ausdrücklich, dass der Betreiber bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung beginnt, beginnt der Betreiber unmittelbar nach Vertragsschluss mit der Freischaltung der Challenge.
(3) Widerruft der Teilnehmer den Vertrag, nachdem er den vorzeitigen Leistungsbeginn verlangt hat, kann der Betreiber unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen verlangen.
(4) Das Widerrufsrecht erlischt vor Ablauf der Widerrufsfrist nur, wenn der Betreiber die Dienstleistung vollständig erbracht hat, der Teilnehmer zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und der Teilnehmer seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert.
(5) Der Betreiber stellt dem Teilnehmer im Nutzerkonto eine dauerhaft zugängliche elektronische Funktion zur Ausübung des Widerrufsrechts gemäß § 356a BGB bereit. Die Funktion bleibt auch nach Erlöschen des Widerrufsrechts erreichbar und zeigt in diesem Fall den aktuellen Status an, anstatt den Widerruf auszuführen.
(6) Im Übrigen gelten die gesetzlichen Regelungen und die gesonderte Widerrufsbelehrung (Anlage 1).
Anlage 1: Muster-Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Elite Shooting GmbH, Zum Sportplatz 2a, 24613 Aukrug, E-Mail: info@elite-shooting.de, Telefon: +49 (0) 4873 9018444) mittels einer eindeutigen Erklärung über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können hierfür die im Nutzerkonto bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion nutzen.
Folgen des Widerrufs
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag für die bis zum Widerruf bereits erbrachte Leistung zu zahlen. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und Ihre Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung bestätigt haben.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An: Elite Shooting GmbH, Zum Sportplatz 2a, 24613 Aukrug, E-Mail: info@elite-shooting.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Buchung der folgenden Challenge:
Bestellt am: _____________ Buchungsnummer: _____________
Name des/der Teilnehmer(s): _____________
Anschrift des/der Teilnehmer(s): _____________
Datum, Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier): _____________
§ 10 Haftung
(1) Der Betreiber haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Betreibers beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
(2) Für Schäden aus der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer vertrauen darf) haftet der Betreiber begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
(3) Eine weitergehende Haftung des Betreibers ist ausgeschlossen.
(4) Die Durchführung der sportlichen Challenge erfolgt auf einer vom Teilnehmer ausgewählten Anlage und wird vom Betreiber weder organisiert noch beaufsichtigt. Der Betreiber haftet daher nicht für Pflichtverletzungen des jeweiligen Schießstandbetreibers, Vereins oder sonstiger Dritter.
(5) Die Haftung des Betreibers für eigenes Verschulden, insbesondere für fehlerhafte Challenge-Vorgaben, eigene Organisationspflichtverletzungen oder sonstige eigene Pflichtverletzungen, richtet sich nach den Absätzen 1 bis 3 und den gesetzlichen Vorschriften.
(6) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, aus der Übernahme einer Garantie, wegen arglistigen Verschweigens eines Mangels sowie eine sonstige zwingende gesetzliche Haftung bleiben unberührt.
§ 11 Minderjährige Teilnehmer
(1) Die Buchung und Bezahlung einer Challenge durch eine minderjährige Person setzt voraus, dass eine von den gesetzlichen Vertretern unterzeichnete Einwilligungserklärung im Nutzerkonto hochgeladen und vom Betreiber geprüft und freigegeben wurde.
(2) Anhand des bei der Registrierung erfassten Geburtsdatums wird automatisch erkannt, ob ein Nutzer minderjährig ist. Ohne geprüfte Einwilligungserklärung bleibt die Buchungs- und Zahlungsfunktion serverseitig gesperrt, unabhängig vom gewählten Zahlungsanbieter. Ein versehentlich falsch angegebenes Geburtsdatum kann der Nutzer über den Betreiber korrigieren lassen.
(3) Die Einwilligungserklärung ist von beiden gesetzlichen Vertretern zu unterzeichnen. Übt nur eine Person die elterliche Sorge aus oder vertritt sie den anderen Elternteil, ist dies durch eine ausdrückliche Erklärung über die Alleinsorge bzw. eine entsprechende Vertretungsvollmacht zu bestätigen. Zur Plausibilisierung wird die Erklärung über eine den Erziehungsberechtigten zuzuordnende E-Mail-Adresse bestätigt; der Betreiber behält sich stichprobenartige Nachprüfungen vor.
(4) Die Einwilligung kann sich auf alle künftigen Buchungen des Nutzerkontos oder auf eine bestimmte Challenge beziehen; dies legen die gesetzlichen Vertreter bei Abgabe fest. Sie kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden; künftige Buchungen sind dann bis zu einer neuen Einwilligung gesperrt.
(5) Die Zustimmung zur Buchung ist von etwaigen datenschutzrechtlichen Einwilligungen und von Einwilligungen in eine Veröffentlichung getrennt zu erteilen. Eine Anzeige in der öffentlichen Rangliste oder eine Werbenutzung (§ 6) bedarf einer gesonderten, ausdrücklichen Zustimmung der gesetzlichen Vertreter; eine pauschale Zustimmung zur gesamten Datenschutzerklärung wird nicht verlangt.
(6) Bei Challenges, die eine eigenständige Schießsportausübung voraussetzen, gelten für minderjährige Teilnehmer die waffenrechtlichen Alters-, Aufsichts- und Ausnahmevorschriften, insbesondere § 27 WaffG und § 10 AWaffV. Das jeweilige Challenge-Mindestalter ist technisch hinterlegt.
(7) Die Freigabe des Nutzerkontos bestätigt ausschließlich die zivilrechtliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter zur Buchung. Sie ersetzt weder die waffenrechtlich erforderlichen Voraussetzungen und Aufsicht noch die Prüfungen und Anweisungen des jeweiligen Schießstandbetreibers.
§ 12 Datenschutz und Cookies
(1) Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die gesonderte Datenschutzerklärung unter challenges.elite-shooting.de/datenschutz.
(2) Die Verarbeitung, die für die Buchung, die Nachweisprüfung und den Versand bzw. die Ausstellung der Belohnung erforderlich ist, wird auf die Erfüllung des Vertrags gestützt und nicht auf eine jederzeit widerrufbare Einwilligung. Die Anzeige in der Rangliste, eine Werbenutzung und sonstige nicht erforderliche Veröffentlichungen werden auf gesonderte Einwilligungen gestützt.
(3) Analyse-Software wird, falls eingesetzt, erst nach aktiver Einwilligung über ein Cookie-Consent-Banner geladen; die Optionen „Akzeptieren" und „Ablehnen" sind gleichwertig gestaltet. Zum Widerruf der Einwilligung steht auf der Plattform dauerhaft eine Funktion „Cookie-Einstellungen" zur Verfügung.
§ 13 Außergerichtliche Streitbeilegung
Die Elite Shooting GmbH ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 14 Änderung der AGB
Für jede Buchung gilt die bei Vertragsschluss einbezogene Fassung dieser AGB. Spätere Änderungen gelten nicht für bereits abgeschlossene Verträge.
§ 15 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende verbraucherschützende Bestimmungen des Staates, in dem der Teilnehmer seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
(2) Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.